Falkenfelser Festbier – 500 Jahre Reinheitsgebot

Hier folgt der Stream zur Langzeitverkostung des Falkenfelster Festbier – 500 Jahre Reinheitsgebot. Einfach diesen Seite aktualisieren.

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20:00 Uhr: Die Vorbereitungen beginnen. Die ersten Fotos werden geschossen, es wird sich gemütlich gemacht und das Bier ist kühl. Habe mir für diesen Mittwoch vier Falkenfelser vorgenommen und werde schauen, wie das Bier in der Langzeitverkostung besteht.

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20:06 Wenn diese tagesschau vorbei ist geht es hier los mit dem ersten Zischen. 20.15, leider viel zu spät fürs erste Bier, aber der Mittagsschlaf musste sein.

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20:13 Nachrichten über Breiviks und Ingo Zamperoni.

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20:15 „Oblaten sind Glaubensbeweis und nicht Saufgrundlage“ in diesem Sinne: Prost!

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20:19  Während der komische Typie im Fernsehen versucht zu Berlinern fange ick mal an mit dem Bier hier, wa. Rein optisch sieht das Falkenfelser irgendwie scheiße aus. Dunkelblaues Grunddesign finde ich irgendwie grauselig. Dann so ein komischer Vogel darauf, denke ein Falke. Es wird weiterhin sehr offensiv für dieses Festbier geworben, was zum 500. Geburtstag Geburtstag des Reinheitsgebots gebraut wurde. Leider habe ich kein „normales“ Falkenfelser am Start um einen Vergleich zu wagen. aber wird schon so gehen. Es soll an dieser Stelle ja auch eher darum gehen, wie das Bier auf die Distanz von 4 Bieren besteht.

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20:24 Also kommen wir zum Geschmack des ersten Schlucks. Das Falkenfelser hat keine erkennbare Hopfennote; es kommt eher malzig daher. Könnte daran liegen, dass ausschließlich Hopfenextrakt (siehe Rating zu Perlenbacher) und kein Hopfen verwendet wird. Das Bier ist dennoch nicht schlecht. Und wo ich gerade hinten auf die Flasche schaue, sehe ich dass Festbier eine eigene Biersorte zu sein scheint. Scheint der Grund für den erhöhten Alkoholgehalt von 5,6% zu sein.

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20:27 Fuck der Tabak und die Blättchen sind fast alle.

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20:30 Nach der hälfte der Flasche bekommt das Bier einen etwas unangenehmen Nachgeschmack. Ist mir etwas zu daswasichimmermalzig nenne.

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20:31 Bei Toren gegen den BVB werde ich das gerade vor mir befindliche Bier runterstürzen.

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20:39 Das Bier fängt an zu wirken. Könnte witzig werden heute. Immer noch kein Tabak an der Tür geklingelt.

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20:40 Gerade das erste an mich adressierte Banner im Stadion/Fernsehen gesehen. „Trink das erste Bier endlich aus.“ Okay.

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20:45 Fussball im Fernsehen. Ich beim zweiten Bier. Das Bier gefällt mir nicht sehr gut. Da ist geschmacksmäßig was am Start, was die Süffigkeit nimmt.

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20:49 Schwache Abseitsentscheidung vom Schiedsrichterassistenten.

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20:50 DA IST DAS DING! 1:0! PROST!

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20:57 Läuft beim Fussball und das Bier schmeckt auch immer besser. Leichtes Ziehen im Kieferbereich. Vom Knirschen oder vom Alkohol, das bleibt die Frage.

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20:58 Wo ich gerade diese Jauche hier trinke, fällt mir ein, dass es in Köln mittlerweile einen sehr netten Craftbeerstore gibt. Zu finden in der Südstadt auf der Bonner Straße. Bierlager. (Unbezahlte Werbung, #likeforlike)

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21:03 Nochmal zum Bier. Also dieses Bier wäre echt nicht mein Bier der Wahl in sämtlichen Situationen. Hier mit Kühlschrank nebendran gehts noch. Stelle mir das Bier jedoch ziemlich grauselig vor sobald es etwas wärmer wird. Naja vielleicht gewöhne ich mich dran, vielleicht auch nicht. Ist ja fast geschafft.

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IMG_20160420_210729Fotografieskill over 9000

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 21:14 Vorletzte halbe Kippe. Bier immer noch nicht lecker gesoffen.

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21:16 Halbzeit 1 zu Ende. Muss mich etwas ranhalten. Fällt mir zunehmend schwer. Ich glaube bei einem Bier hätte das Falkenfelser gut abgeschnitten. Langzeitverkostung is hardest.

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21:24 Laut Statistiken von wordpress liest hier niemand mit. Nicht dass mich das interessieren würde, aber stimmt das? Comment for ich trinke schneller.

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21:31 Auch das dritte Bier schmeckt nicht besser.

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21:34 Ob das die 5,6% oder die Arbeitswoche ist vermag ich nicht zu sagen, aber von Niveau her wird das jetzt hier sinken.

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21:38 Haha als ob 1 Niveau hier je mitgemischt hätte. Das ist doch Handcreme.

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21:41 Parallel dazu mit Menschen in Sierra Leone schreiben. Props an Cap Anamur.

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21:45 Dennis ist stabil dabei. Trinke 5 Schlücke Bier auf Dennis!

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21:51 Zum Bier gibt es nicht mehr viel zu sagen und das Spiel langweilt mich auch etwas. Let’s talk about weather.

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21:55 Eins muss ich dem Bier lassen. Es zieht echt ganz gut rein. Gerade aufstehen war kurz lustig.

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22:02 Diese Umstellung, wenn wir ne Stunde weiter sind. Schwierig. Gönne mir jetzt die letzte Kippe. Und kotze jetzt schon auf morgen früh ab.

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22:03 0:2! Nix ist sicher, haben wir gelernt. Auch die Existenz des dritten Bieres nicht mehr. *trinkt aus*

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22:05 15 Minuten noch beim Fussball. Solange brauche ich doch allein um zum Kühlschrank zu kommen.

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22:10 BREAKING! EIL! DINGS! Doch schon geschafft. Noch 9 Minuten für das 4. Bier.

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22:11 0:3 (jetzt mal richtig herum) Das Ding sollte doch langsam durch sein. Das letzte Bier wird morgen weh tun.

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22:17 Ich bin nicht mehr motiviert das Bier auszutrinken. Wehe Hertha schießt noch en Tor.

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22:18 Das Spiel ist gelaufen und wird langweilig. Ich verabschiede mich an dieser Stelle. 5,6% waren mal mindestens 0,6% zu viel. Das Bier ist nicht geil. Einzeln mal trinkbar aber echt nicht auf Dauer zu empfehlen. Ecke Hertha, ich habe Angst. Das Augenlied zuckt. Jetzt nochmal Freistoss für Berlin. AAHHH. Naja ich komme mal schnell zum Abschluss. Das Bier bekommt von mir die Note C. Von einem Festbier habe ich deutlich mehr erwartet. Auch für 35 Cent. Euch alles gute (auch beruflich) und reingehauen.

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Ende aus Micky Maus.

P.S. Der Rest wird weggeschüttet. „Wer Bier verschenkt wird aufhängt“ ist Barbarei!

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08:54 Kopfschmerzen.

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Perlenbacher Premium Pils

Habe mir ja vorgenommen die Blog etwas häufiger zu bespielen. Heute geht es also weiter. Das Bier was vor mir steht habe ich im Lidl für – ich glaube – 29 Cent (exkl. Pfand) erstanden. Es stand in der Dose auf einer großen Palette und grinste mich an.

Gebraut wird das Perlenbacher Premium Pils im Osten in Frankfurt (Oder); dies ausschließlich mit den drei Zutaten, die dieses Reinheitsgebot vorschreibt. Wasser, Gerstenmalz und Hopfen. Kein Hopfenextrakt (Spiegel 1966), was lobend erwähnt werden sollte.

Designtechnisch kommt das Perlenbacher sehr klassisch daher. Klassisches Bierlogo, ein paar Sterne, ein Stadtwappen (oder irgendein anderes Wappen), ein wenig Geschnörkel, farblich gold, weiß, schwarz, rot. Es fällt auf, dass auch ein DLG-Siegel die Dose ziert. Das Perlenbacher wurde damit im Jahre 2015 ausgezeichnet.

IMG_20160419_200714Bier, Kippe, Lederjacke.

Geschmacklich ist das Perlenbacher sehr ordentlich. Auf jeden Fall besser als viele seiner Genoss_innen im Discounter. Es ist angenehm bitter und hat eine nette Hopfennote. Die Farbe des Bieres konnte ich weder innerhalb der Dose noch vor dem Spiegel in meinem Mund genau ausmachen (gespült habe ich heute genug). Das einzige was im Geschmack stört ist eine leichte Säure, die sich im Mund ausbreitet. Hat ein kleines bisschen was von einer Essignote; die ist aber wirklich nur minimal.

IMG_20160419_193204„Das perlt.“ – Arielle die Meerjungfrau

Zusammenfassend bin ich sehr zufrieden mit dem Bier. Eventuell fallen mir beim nächsten auch mal ein paar bessere Witze ein. Dieses Bier jedenfall bekommt die Note B+

Kassel – Ansage Nr. 4 feat. Martini Meister Pilsener

„Hellooo from the other side. I must have called a thousand times.“

Nach ewigem Warten geht es endlich weiter. 7 Monate ist die letzte Kasseler Ansage her. Während Fler auf der Aggro Ansage Nr. 4 die neue deutsche Welle besang wird es hier zur Abwechslung mal um Billigbier gehen. Das alles ohne dabei in Deutschhudelei zu verfallen. Eher im Gegenteil. Das Bier welches ich verzehre heißt Martini Meister Pilsener.

Den Namen finde ich stark. Macht direkt Bock auf Schnaps. Die Flasche kommt sehr klassisch daher. Klassisches Logo und ehrlicher Hinweis auf den Geschmack zieren das Etikett.

So Bier geöffnet. Angesetzt. Ups. Glas vergessen. Erstmal eingießen.

 IMG_20160309_212453700Das Foto und Deutschland haben einiges gemeinsam. 

Das Problem an diesem Bier ist, dass es seit Ende 2015 abgelaufen ist. Ich kann also nicht sicher sagen, ob das Bier immer so schmeckt. Wissenschaftliche Standards o.ä. waren aber nie so richtig mein Ding.

Also auf gehts. Schon beim ersten Schluck den ich aus der Flasche genommen habe dachte ich, dass der Geschmack recht einzigartig ist. Es hat fast etwas von einem Craftbeer. Es ist leicht herb und recht hopfenbetont. Das Bier macht Spaß. Vor allem nach dem Sport (das musste kurz erwähnt werden).

Bevor ich jetzt hier anfange zu schwafeln bringe ich die Nummer schnell zu Ende.

IMG_20160309_210045242Couch, Decke, Bier. Ich bleibe hier.

Also das Martini Meister Pilsener ist echt ganz gut. Vielleicht liegt das daran, dass es fast abgelaufen ist, vielleicht aber auch daran, dass es das einfach ist. Wir werden es nie erfahren.

Als Note jedenfalls kommt ein BBB raus. Prost!

P.S. Nochmal ein Dankeschön an @crackseidank für das Bier.

Kassel Ansage Nr. 3 feat Kasseler Jubiläumspils

Weiter geht es mit den Ansagen aus Kassel. Während Aggro auf Ansage 3 am Block harten Rap authentisch präsentierte, wird hier einfach weiter Bier getrunken.

Das Kasseler oder Kassler, in Österreich Selchkarree, in der Schweiz geräuchertes Rippli, ist ein gepökeltes und leicht geräuchertes Schweinefleisch. Hergestellt wird Kasseler aus dem Rippenstück (Kasseler Rippenspeer, Kasseler Kotelett, Kasseler Lachsfleisch), dem Schweinenacken (Kasseler Kamm), der Schulter (Kasseler Blatt) und dem Bauch. [wikipedia]

Das Kasseler kommt bis auf den Kronkorken in einem relativ klassischen Design daher. Das Logo der Brauerei Martini, darunter der Name und eine Erklärung zur Hopfensort. Verwandt wird der Herkuleshopfen. „Herkules ist ein wahrer Held unter den Bitterhopfen. Er überzeugt durch seinwürziges, kraftvolles Aroma. Meistens wird er als Arbeitstier zur Bitterung eingesetzt.“ [Hopfen der Welt] Also ein wahres Arbeitsbier was hier vor mir steht.
Eine Erklärung warum es sich um ein Jubiläumspils handelt wird nicht geliefert. Es gäbe angeblich immer einen Grund zum Feiern. Das Bier wird nach dem Reinheitsgebot *kicher* gebraut. Und auch dieses Kasseler Bier enthält kein Hopfenextrakt. Nice.

IMG_20150805_203511Jubiläumspils mit Kleeblatt.

Zum Geschmack. Sehr gefälliges Pils. Keine übertriebene Malzigkeit. Der Arbeitshopfen kommt aber leider auch nicht so stark zur Geltung. Aber wie gesagt: sehr ordentlich. Ich weiß nicht was ich sonst zu dem Geschmack schreiben kann. Ich finde nichts besonders gutes und nichts besonders schlechtes. Vielleicht einfach nochmal ein kurzer Exkurs:

Waschbären in Kassel

Somit bleibt mir nichts über als dem Kasseler Jubiläumspils die Note B+ zu geben.

IMG_20150805_203704Zerstörung Kassels 1943. Symbolbild.

Kassel Ansage Nr.2 feat. Warburger Pils

Die zweite Ansage aus K – A – Doppel S – E – L. Warburger Pils wird die Kehle hinunterrinnen.

Zunächst der äußere Eindruck. Das Warburger Pils sieht echt schick aus. Gold und Dunkelblau umfassen ein Logo, was so lilienmäßig daher kommt und sich nach kurzer Recherche als das Stadtwappen von Warburg rausstellt. Leider scheinen viele (mindestens 2) Biere aus Kassel eher in 0,33 Flaschen abgefüllt werden. Das ist etwas traurig, wird aber durch die Tatsache, dass es sich bei dem Warburger um ein Solarbier handelt wieder gut gemacht. Ein Solarbier ist übrigens mit Sonnenenergie gebraut.

Was weiterhin positiv auffällt ist die Zutatenliste des Warburger Pilses. Nur drei Zutaten: Wasser Gerstenmalz und Hopfen. Kein Hopfenextrakt. Das ist ein gutes Zeichen und ein Qualitätsmerkmal, welches nichtmal die ganzen teuren Industriewerbebiere erfüllen.

Aschenbecher voll – Aschenbecher leer

So nun endlich sauf.. trinken. Das Warburger Pils überrascht mich mit einer sehr angenehm starken Hopfennote. Sehr geiles Ding. Hinten auf steht „elegant gehopft“ und das trifft es ziemlich gut. Aber auch die Malznote ist nicht zu verachten. Ein sehr rundes Pilsbiergetränk.

Kleiner historischer Exkurs:
„Bei einem Bombenangriff am 27. März 1945 gab es in Warburg zwei Todesopfer. Drei Wohnhäuser, ein Geschäftshaus, ein Gewerbebetrieb und ein landwirtschaftliches Gebäude wurden zerstört.“

Ich bin ziemlich begeistert von dem Warburger Pils. Ich kann mir gut vorstellen einen ganzen Abend mit dem Warburger an meinem Geisteszustand zu arbeiten und reinzuhauen.

warburgerStillleben diverses

Das Warburger bekommt die Note: AA

Kassel – Ansage Nr. 1 feat. Nörten-Hardenberger

Nach einer kleinen Pause von 4 Monaten geht es weiter. Schon wieder mit einem Mitbringsel. Dieses mal kommt das Bier aus Kassel. @crackseidank war so gütig den örtlichen Billigbiermarkt zu durchforsten und mir eine erlesene Auswahl mitzubringen.

Nochmal kurz ein paar Anmerkungen: Irgendwo habe ich was zu Noten und IPAs geschrieben. Vergesst das. Falls ich mal wieder Bock habe über IPAs zu schreiben, dann tu ich das, dann bewerte ich aber nicht sondern schreibe einfach drüber. Noten für Billigbier wird es weiterhin geben. Auf mein Glas und sonstige Formalia verzichte ich aber. Billigbier in Reinform. Aus der Pulle.

Es werden fünf Biere aus Kassel folgen. Eine kleine Reihe also. Ich nenne sie Ansagen aus Kassel.

Ich fange an mit Nörten-Hardenberger Pils.

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Zunächst das Etikett. Geiler Scheiß. Kein dummes Geschwätz vorn auf und auch sonst nix unnötiges zu sehen. Ein feines Bild. Macht irgendwie Bock die Großstadt zu verlassen und hinaus aufs Land zu fahren. (Haha nein.) Hinten auf der Flasche ist dann das übliche Blabla zu lesen: „überliefert“, „traditionell“, „Original“, „beliebter Pils-Geschmack“ und „Qualität“. Das Bier hat 2013 eine DLG Goldmedaille eingeheimst. Herzlichen Glückwunsch dazu an dieser Stelle.

In diese Nase steigt ein angenehmer, klassischer Pilsgeruch. Soweit also nix auszusetzen bisher an der ersten Ansage aus Kassel. Über Kassel selber weiß ich eigentlich so gut wie nix. Ist mir aber bisher im Zusammenhang mit Bier eher nicht untergekommen. Mal schauen ob zurecht oder nicht.

Das Bier ist im ersten Schluck sehr gefällig. Kein übertriebener Malzgeschmack, nicht zu bitter. Nur entdecke ich auch nichts, was das Bier jetzt von anderen Bieren abheben könnte. Ich kann mir vorstellen, dass das Bier in warm und aus einer 0,5 Liter Flasche eher schwierig werden kann auf dem letzten Drittel. In der 0,33 Flasche aus dem Kühlschrank kann mensch aber nicht so viel verkehrt machen. Die Perlung entspricht ziemlich genau meinen Vorstellungen und verhindert ein schnelles Trinken des Bieres nicht.

Note: BB

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Kozel

Die Billigbierratingagentur ist wieder am Start. Nach ziemlich genau fünf Monaten geht es weiter. Perspektivisch kann ich sagen, dass ich vorhabe wieder öfter zu schreiben, mich dafür aber kurz halte. Ich werde mich in Zukunft eher an Craftbeer und geschenkte Biere halten. In der Stadt am Rhein mit dem Dom ist es einfach unheimlich schwer Billigbier zu finden.

Naja genug des sentimentalen Gejammers, jetzt wird Bier verzehrt. Der @crackseidank hat mir Bier aus der Tschechischen Republik mitgebracht. Kozel hat 4,0%, was mir bei tschechischen Bieren schon öfter unterkam. Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht.

Dafür ein Hammer Etikett. Wirklich sehr großartig. Ein Bock trinkt mit seinen Hufen aus ’nem riesigen Krug und lehnt auf einem Brett. This beer jumped the shark.

IMG_20150306_205958Love Geißbock – Hate Cologne

Ich hab zwar keine Ahnung, wie der Bezug zum Bier ist, oder ob eventuell das Tier Kozel heißt oder sowas, hoffe aber, dass das Vieh da nur völlig kontextfrei draufgepappt wurde. Das Bier kommt übrigens aus Plzen (denkt euch auf dem n ein umgedrehtes ^), dem Ursprungsort des Pilsbieres.

Geschmacklich kann das Bier leider nicht besonders punkten. Es kommt eher fade daher. Die fehlenden Prozente scheinen sich auch im Geschmack niederzuschlagen. Eine leichte Metallnote streift meinen Gaumen beim schlucken. Insgesamt kann an dieser Stelle nicht von einem tollen Bier gesprochen werden, auch wenn hinten auf der Flasche irgendein Zertifikat-Logo-Bums abgedruckt ist.

Ich habe mir vorgenommen mich kurz zu halten. Ich bleibe auch dabei. Das wird auch in Zukunft so sein. Kein Blick zurück. Früher war Hitler, früher war schlecht.

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Zurück zum Beton – Blumen die Schärfe nehmen!

Das Bier bekommt die Note CC